Episode 18: Große Krisen als Folgen der Zentralbankpolitiken

Episode 18: Große Krisen als Folgen der Zentralbankpolitiken
Literatur

 
 
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Ein Referat von Thorsten Polleit mit dem Titel „Große Krisen als Folgen der Zentralbankpolitiken“, gehalten am 17. Oktober 2019 auf der Konferenz und Buchvernissage „Explosive Geldpolitik“ des Liberalen Institutes in Zürich.

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3 Kommentare zu „Episode 18: Große Krisen als Folgen der Zentralbankpolitiken“

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    9:05 „…sondern von den staatlichen Zentralbanken.“
    Die sind staatlich? Waren nicht bis auf drei alle im (Mit)besitz einer Bankiersfamilie? Die Fed ist sicher voll privat.
    15:50 völlig korrekt und deswegen muß der Nullzins einer Währung bedeuten, daß diese damit wertlos ist und wenn dem so ist, sind solche Länder in meinen Augen bankrott.

    Fazit: Wenn man etwas erklärt, dann gilt die Frage für wen ist diese Erklärung gemacht. TP schreibt, wie es die Professoren eben tun – over the pay grade of Otto Normalverbraucher – aber dann sollte erwähnt sein, daß ZB eben oft nicht staatlich sind. Und sind ZB politisch wirklich abhängig? Die DB war unabhängig – das wurde einmal deutlich als der alte Thietmeier dem Waigel den Gefallen einer Goldwertberichtigung nicht tun wollte. Es wäre problemlos möglich gewesen einige der stillen Reserven zu heben – es ging nur ums Prinzip!
    Und die EZB? Ob Politiker in Euroland eine einheitliche Meinung haben können, die diese beeinflusst? Ich möchte nicht arrogant erscheinen, aber welche Leuchten regieren diese Läden?
    Trump twitterte mehrfach wie wenig Ahnung der Powell hat. Wo ist die politische Abhängigkeit, wenn Thietmeier oder Powell nicht gehorsam sind?
    Im Gegenteil – wenn Draghi/Lagarde Deutschlands Politiker auffordern endlich mehr Schulden zu machen, wer beeinflußt dann wen? Wer diktiert?
    Richtig ist das Resumee „weg vom Staatsgeld“ – aber nicht (nur) aus den genannten Gründen. Das Staatsgeld setzt einen Staat voraus. Die CDU schaffte diesen ab. Wer keine Grenzen hat, hat keinen Staat. Wer kein Volk mehr kennt, auch nicht. Wer keine Armee in Stiefeln hat, auch nicht. Wer keinen führenden Kanzler hat… Genau hier bräuchte es dringend Privatgeld. Und weil es das nicht hat, schreiben so viele: „Got Gold?“

  2. Mises Karma

    „Die sind staatlich? Waren nicht bis auf drei alle im (Mit)besitz einer Bankiersfamilie? Die Fed ist sicher voll privat.“

    Zentralbanken operieren immer im staatlichen Auftrag – ob sie dabei nun in privater Hand sind oder nicht, spielt im Grunde keine Rolle.

  3. Avatar

    Nicht nur agiert die Zentralbank im staatlichen Auftrag. Der Zentralbank wurde durch den Staat bzw. staatliche Institutionen (Plural) wie der EU das Monopol übertragen.
    Dieses Monopol wurde durch Gesetze = Zwang & Gewalt geschaffen. Dieses Monopol ist nicht der vorrübergehende Zustand eines anarchistischen und freien Marktes bei dem jeder seine eigene Bank gründen darf, wie ihm lieb ist. Wir leben in einem Zustand wo durch die Obrigkeit entschieden wird, wie sich Gesellschaft und Wirtschaft zu entwickeln haben. Von unten, durch die kleinen Menschen und Individuen, kommen wenig Veränderungen, weil es verboten ist. Die Obrigkeit spielt Gott und viele Bürger glauben immer noch naiv daran, dass es in Ordnung sei, dass die Obrigkeit Gott spiele. Anderenfalls würden die Menschen grundsätzlicher nachgrübeln ob ihre Auffassung, dem Staat alle Macht zuzugestehen, wirklich nahe an ihren langfristigen Interessen ist…

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